Mittwoch, 30. Dezember 2015

Eine vestibuläre Migräne als Ursache für Schwindelattacken

Die vestibuläre Migräne ist die wichtigste Differenzialdiagnose zum Morbus Menière. Bei einer vestibulären Migräne treten Schwindelattacken häufig in Verbindung mit Übelkeit und Erbrechen auf. Diese Migräneattacken können von mehreren Minuten bis zu einer halben Stunde dauern. Nach Abklingen der Akutphase gesellen sich weitere Symptome wie halbseitige Kopfschmerzen, eine erhöhte Lärm- und Lichtempfindlichkeit, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Rückzugstendenzen sowie eine allgemeine Verschlechterung bei körperlicher Belastung hinzu. Die Schwindelsymptomatik kann bei einer vestibulären Migräne nur zu Beginn oder auch während der gesamten Attacke andauern. Welche Symptome im Einzelfall vorkommen, ist individuell sehr unterschiedlich und kann von einem starken Drehschwindel vor Beginn der Kopfschmerzen bis hin zu einem dauerhaften Schwindel während der gesamten Attacke reichen.

Eine vestibuläre Migräne ist eine recht häufige Erkrankung

Eine vestibuläre Migräne ist heutzutage eine recht häufige Erkrankung und macht in spezialisierten Notfallambulanzen einen Anteil von bis zu zehn Prozent der Patienten aus. Die Wahrscheinlichkeit, mindestens einmal im Leben unter einer vestibulären Migräne zu leiden, liegt immerhin bei einem Prozent. Sollten zu den genannten Symptomen noch weitere Begleiterscheinungen hinzukommen, wie eine verwaschene und undeutliche Sprache sowie Schluckbeschwerden, sprechen Mediziner von einer Basilarismigräne.

Therapiemöglichkeiten bei einer vestibulären Migräne

Die Behandlung einer vestibuläre Migräne erfolgt wie bei anderen Formen der Migräne auch. Sollten mehr als drei Attacken monatlich auftreten oder die einzelnen Attacken jeweils sehr lange andauern, kann die Gabe von medikamentösen Prophylaxemitteln sinnvoll sein. Dies sollte natürlich in Absprache mit dem behandelnden Neurologen geschehen. Ebenso sehr positiv beeinflussen können eine Migräne regelmäßige körperliche Bewegung sowie der Abbau bzw. die Vermeidung von negativem Stress.

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Dienstag, 29. Dezember 2015

Was tun bei Schwindelgefühl – Hausmittel?

Hinter Schwindelattacken können ernsthafte Erkrankungen stecken. Darauf muss an dieser Stelle gleich hingewiesen werden. Es gibt jedoch auf der anderen Seite auch genug harmlose Gründe für das Auftreten von Schwindelgefühlen. Sollte man öfter unter Schwindelattacken leiden, dann bleibt einem nichts anderes übrig, als den Weg zum Arzt anzutreten. Anhand verschiedener Untersuchungen wird der Arzt herausfinden können, ob den Schwindelattacken eine ernsthafte Erkrankung zugrunde liegt. Sollte dies nicht der Fall sein, dann bleibt einem letztlich nichts anderes übrig, als sich mit mehr oder weniger häufig auftretenden Schwindelattacken bestmöglich zu arrangieren. Ein Trost an dieser Stelle: Auch gegen Schwindel gibt es gesunde und altbewährte Hausmittel, mit denen sich Schwindelattacken behandeln und bekämpfen lassen.

Regelmäßige Bewegung härtet ab – auch gegen Schwindelattacken

Als ein sehr probates Hausmittel gegen Schwindelgefühle, das allerdings mit einer gewissen Anstrengung verbunden ist, hat sich regelmäßige Bewegung bzw. Sport erwiesen. Keine Sorge, hierbei muss man nicht zu einer wahren Sportskanone werden oder an einem Marathon teilnehmen. Es reicht bereits aus, regelmäßige Bewegung in den Alltag einzubauen. Längere Spaziergänge oder kleine Fahrradtouren genügen bereits, um den Körper abzuhärten, sodass Schwindelattacken auf mittelfristige Sicht deutlich nachlassen können.

Im Akutfall: Hinsetzen oder hinlegen

Befällt einen akut eine heftige Schwindelattacke, sollte man sich sofort hinlegen und die Beine hochlagern, bis die Schwindelattacke vorüber ist. Sollte das Schwindelgefühl nur mäßig ausgeprägt sein, kann es bereits genügen, sich einfach hinzusetzen und bewusst zu entspannen. Nach kurzer Zeit wird die Schwindelattacke dann sicherlich vorbei sein.

Auf den Zuckerhaushalt achten

Vor allem wenn Unterzucker der Grund für die Schwindelgefühle sein sollte, ist es natürlich ratsam, etwas Nahrung oder Flüssigkeit zu sich zu nehmen, in der Zucker enthalten ist, sodass das Zuckergleichgewicht im Körper wieder in ein vernünftiges Maß gerät.

Abwarten und Tee trinken – Teil 1

Täglich ein bis zwei Tassen Melissentee können wahre Wunder wirken, wenn es um Hausmittel gegen Schwindelgefühle geht. Hierzu wird ein Esslöffel Melissenblätter mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen. Dieses Getränk dann etwa fünf Minuten lang ziehen lassen, abseihen und abgekühlt in kleinen Schlucken trinken.

Abwarten und Tee trinken – Teil 2

Ein Tee mit einer Mischung zu gleichen Teilen aus Frauenmantelkraut, Schafgarbe, Gartenraute und Schwindelwurz kann sich als Hausmittel gegen Schwindelgefühle bewähren. Pro Tag sollte man hiervon ein bis zwei Tassen trinken.

Ein Glas kaltes Wasser für Notfälle

Bei akutem Schwindel können ein Glas kaltes Wasser und ein feuchter, kalter Waschlappen auf der Stirn Abhilfe schaffen.

Wechselduschen regen den Kreislauf an

Auch Wechselduschen werden gerne als wirkungsvolles Mittel gegen immer wiederkehrende Schwindelgefühle genannt. Auch in diesem Fall wird sich ein positiver Effekt eher mittelfristig einstellen. Wichtig ist es, diese Wechselduschen konsequent täglich anzuwenden, bis die Schwindelattacken weniger häufig auftreten.

Auf die richtige Atmung kommt es an

Schwindelattacken können sich wie dunkle Wolken am Himmel verziehen, wenn man drei Minuten lang tief und kräftig bis in den Bauchraum hinein durchatmet. Am besten nimmt man sich hierfür etwas Zeit und Ruhe und setzt sich auf einen Stuhl oder legt sich aufs Bett oder das Sofa.

Abwarten und Tee trinken – Teil 3

Langfristig gegen Schwindelgefühle kann ein Tee bestehend aus 30 Gramm echter Pfefferminze helfen. Diese 30 Gramm werden dann mit einem Liter kochendem Wasser übergossen. Anschließend lässt man das Getränk etwa zehn Minuten lang ziehen. Danach abseihen und täglich zwei bis drei Tassen davon trinken.

Fazit

Vor allem für den idiopathischen Schwindel, also für Schwindelattacken, für die Ärzte keine medizinische Erklärung finden, existieren probate Hausmittel. Natürlich wird nicht jedes dieser genannten Mittel bei jedem Menschen gleich wirken. Daher kann es nicht schaden, alle genannten Tipps einmal auszuprobieren. Sicherlich findet man früher oder später genau das Hausmittel, das einem selbst bestens gegen lästige und unangenehme Schwindelattacken helfen wird.

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Donnerstag, 24. Dezember 2015

Wo kommen Schwindelanfälle her?

24Schwindel kann sich äußerst vielfältig äußern. Schwindelattacken können ganz plötzlich, ohne weitere Vorzeichen in Form eines Schwindelanfalls, häufig in Kombination mit Drehschwindel, auftreten. Diese Schwindelattacken sind für den Betroffenen natürlich sehr unangenehm und können unterschiedlich lang andauern. Ein Schwindelanfall kann somit von wenigen Sekunden bis zu einigen Stunden andauern, ehe das „Karussell im Kopf“ wieder zum Stillstand gerät. Häufig setzen die Attacken bei bestimmten Bewegungen, in bestimmten Situationen oder bei körperlichen Belastungen ein - je nach Ursache des Schwindels. Von einem Dauerschwindel spricht man, wenn die Schwindelzustände über mehrere Tage oder sogar Monate durchgehend anhalten. Unter einem chronischen Schwindel ist hingegen zu verstehen, wenn sich Schwindelgefühle zu einem permanenten Begleiter entwickeln. Die jeweiligen Schwindelmuster können bereits in einigen Fällen Hinweise auf die mögliche Ursache geben. Jedoch sei an dieser Stelle gesagt, dass nicht jedes Krankheitsbild mit nur einer typischen Schwindelform verbunden ist. So können sich die Symptome überschneiden und individuell ganz unterschiedlich ausfallen.

Verschiedene Formen von Schwindel

Je nach Form der Beschwerden lassen sich Schwindelgefühle in verschiedene Arten unterscheiden:
  • Beim Attacken-Drehschwindel handelt es sich um plötzlich einsetzende und heftige Schwindelattacken, die wenige Sekunden oder einige Minuten andauern können. Ein starkes Drehgefühl, bei dem man das Gefühl hat, sprichwörtlich den Boden unter den Füßen zu verlieren, sowie in manchen Fällen Übelkeit sind typische Begleiterscheinungen bei dieser Form des Schwindels.
  • Ähnliche Symptome wie der Attacken-Drehschwindel bringt auch ein anhaltender Drehschwindel mit sich. Wie es der Name vermuten lässt, können die Schwindelattacken in diesem Fall einige Stunden oder auch mehrere Tage lang anhalten. Zu den Begleiterscheinungen dieser Form des Schwindels gehören Übelkeit, Erbrechen und Augenzittern.
  • Der Lagerungsschwindel lässt sich in der Regel durch das seitliche Neigen des Kopfes hervorrufen. Übrigens handelt es sich bei dieser Form des Schwindels bei Erwachsenen um die häufigste Schwindelart.
  • Der Schwankschwindel letztlich ist verbunden mit Unsicherheiten beim Gehen und Stehen. Eher selten sind bei dieser Form des Schwindels hingegen Übelkeit und Erbrechen.

Dem Grund für den Schwindel auf die Spur kommen

Nicht immer ist es leider möglich, die Ursache für die auftretenden Schwindelattacken auszumachen und sie einer bestimmten Krankheit zuzuordnen. So existieren durchaus Patienten, bei denen keine physiologischen Gründe für das Auftreten der unangenehmen Schwindelattacken gefunden werden können. In diesen Fällen bleibt den Betroffenen nichts anderes übrig, als zu lernen, mit auftretenden Schwindelattacken bestmöglich umzugehen und verschiedene Tipps und Tricks bei Schwindelgefühlen zu beherzigen und auszuprobieren. In anderen Fällen können ernsthafte Erkrankungen hinter regelmäßig auftretenden Schwindelattacken stehen. Um die Ursachen im Einzelnen herauszufinden, ist der Weg zum Arzt somit unumgänglich. Zuallererst sollte man den Hausarzt aufsuchen, der eine erste Diagnose stellen und den Betroffenen gegebenenfalls an verschiedene Fachärzte überweisen kann. Erst wenn keine körperlichen Ursachen für das Auftreten der Schwindelattacken gefunden werden können, ist von einem idiopathischen Schwindel zu sprechen, Schwindelgefühlen also, für die keine biologische Erklärung gefunden werden kann.

Wo kommen Schwindelanfälle her und welche Gründe können Schwindelattacken haben?

Auf die Frage „Wo kommen Schwindelanfälle her“, kann es also verschiedene Antworten geben. Schwindel kann unter Umständen ein Vorzeichen einer ernsthaften Erkrankung, wie beispielsweise einem Schlaganfall, sein. Für regelmäßige Schwindelattacken können aber auch banale Gründe verantwortlich sein, wie beispielsweise eine leichte Dehydration (d.h. man hat zu wenig Flüssigkeit zu sich genommen) des Körpers. Auch stärkere Erkältungen können mit Schwindelgefühlen einhergehen. Die Medizin weiß heute, dass sich 90 Prozent aller Schwindelprobleme allein durch eine gründliche Untersuchung durch einen Arzt klären lassen.

Wetterfühligkeit als mögliche Ursache für Schwindel

Manche Menschen verkraften einen schnellen Temperaturwechsel nicht. Schlägt das Wetter von einem auf den nächsten Tag von heiß auf kalt oder von trocken auf feucht um, quittieren das empfindlichste Rezeptoren im Körper eines wetterfühligen Menschen mit unangenehmen Symptomen, wie beispielsweise Schwindelgefühlen. Warum dem einen Menschen ein Temperaturwechsel nichts ausmacht und der andere in diesen Fällen unter starken Schwindelattacken zu leiden hat, konnten Ärzte und Wissenschaftler bisher nicht herausfinden. Abhilfe gegen Wetterfühligkeit in Verbindung mit Schwindelattacken können beispielsweise Wechselduschen und regelmäßige Spaziergänge und Bewegung an der frischen Luft – bei Wind und Wetter zur Abhärtung des Kreislaufsystems – verschaffen.

Unterzucker als möglicher Grund für Schwindelattacken

Leidet man unter Unterzucker, kann dies der Körper mit Kopfschmerzen, innerer Unruhe und Schwindelgefühlen quittieren. In diesen Fällen ist es ratsam, möglichst schnell ein süßes Getränk oder eine Süßspeise zu sich zu nehmen. Unterzucker ist übrigens kein Phänomen, unter dem nur Diabetiker zu leiden haben. Unterzucker kann bereits auftreten, wenn man wenig geschlafen und morgens auf sein gewohntes Frühstück verzichtet hat. Insbesondere wenn die Neigung zu Unterzucker besteht, sollte man den Tag stets mit einem reichhaltigen Frühstück beginnen, um den Blutzucker gleich am Morgen in Schwung zu bringen.

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Samstag, 24. Januar 2015

Weniger Elektrosmog für ein gesundes Leben

In einer modernen, technisierten Gesellschaft stellt der Elektrosmog ein großes Problem dar, dass immer weiter zunimmt. Im Gegensatz zu geopathischen sind elektromagnetische Belastungen vom Menschen selbst verursacht. Unter Geopathie versteht man energetische Störungen, die durch unterirdisch verlaufende Wasseradern oder Erdstrahlen (Kreuzungspunkte von Globalgittern und Curry Gittern) entstehen können. Was zählt zu Elektrosmog? Einfach ausgedrückt gehört alles dazu, was mit Strom oder Strahlung zu tun hat. Angefangen von nicht abgeschirmten elektrischen Leitungen in der Wand über WLAN-Router, Handys und schnurlose DECT-Telefone bis zur Mikrowelle und anderen Küchengeräten gibt es im Haushalt viele Quellen elektromagnetischer Strahlung. Aber auch außerhalb der eigenen vier ...weiterlesen»



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Montag, 28. Juli 2014

Bipolare Störungen und Schizophrenie – die neuen Volkskrankheiten?

Bipolare Störungen bedeuten für Betroffene ebenso wie für Angehörige in allen Fällen Einschnitte hinsichtlich der Lebensqualität, zumindest, wenn diese unbehandelt bleiben. Zudem ist in einigen Fällen eine Neustrukturierung des Alltags sinnvoll oder notwendig. Bipolare Störungen gehören zunächst einmal in die Hände eines erfahrenen Neurologen bzw. Psychiaters. Unter Umständen ist eine medikamentöse Therapie notwendig, um die typischen Nebenwirkungen, die mit einer Bipolaren Störung einhergehen, einzudämmen. Diese beschränken sich nicht nur auf den kognitiven, also geistigen Bereich, sondern erstrecken sich auch auf den Körper. So sind physische Symptome, wie etwa Scheißausbrüche, Herzrasen oder Atemnot keine Seltenheit bei Personen, die unter Schizophrenie oder ...weiterlesen»



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Mittwoch, 23. April 2014

Wie werden Depressionen behandelt?

Lange Zeit hat man die typischen Symptome einer depressiven Erkrankung wie psychische Niedergeschlagenheit nicht als Erkrankung per se ernst genommen. Das hat sich erst in den vergangenen Jahren nicht zuletzt deshalb geändert, weil die betroffenen Patienten auch eher bereit sind, über ihr Leiden zu sprechen. Depressionen gelten in der Psychiatrie als affektive Störung. Grundsätzlich wird zwischen einer depressiven Episode, welche die Patienten zeitweilig heimsucht und einer wiederkehrenden depressiven Störung unterschieden. Betroffen sind – zumindest von einer zeitweiligen depressiven Episode – allein in Deutschland Millionen von Menschen – Tendenz steigend. Welche Therapieformen gibt es? Obwohl es sich bei Depressionen um ein ...weiterlesen»



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Montag, 14. April 2014

Hilft Kaffee wirklich gegen ständige Müdigkeit?

Viele Menschen möchten auf die Tasse Kaffee am Morgen nicht verzichten. Doch was macht den Kaffee so anziehend für sie und was können Kaffeeneulinge von erfahrenen Kaffeeliebhabern lernen? Kaffee bei häufiger Müdigkeit einsetzen Wer häufig müde und abgekämpft ist, der kann Kaffee als Wachmacher einsetzen. Das im Heißgetränk enthaltene Koffein bringt den Kreislauf in Schwung und wirkt sich positiv auf die Grundstimmung aus. Auf diese Weise können kleinere Leistungstiefs, wie zum Beispiel nach der Frühstücks- oder nach der Mittagspause, überwunden werden. Cola, Energydrinks, bestimmte Teesorten und manche Schokoladesorten, die ebenfalls Koffein enthalten, besitzen denselben Effekt und können für die Belebung ...weiterlesen»



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